Geschichte
Bockshornklee-Griechisch Heu ist ein Kraut, das seit Jahrtausenden bekannt
ist. Obwohl diese Pflanze in Asien beheimatet ist, hat sie sich vor allem in
Südeuropa großer Beliebtheit erfreut, wie ihr Name schon sagt. Der Name
„griechisch Heu“ stammt von den alten Griechen und Römern, die es als
Viehfutter verwendeten. Sie beobachteten , dass die Tiere, die mit dem
Bockshornklee gefüttert wurden, eine höhere Milchleistung aufwiesen. Auf die
Empfehlung von Hippokrates, dem „Vater der Medizin", hin wurde der
Bockshornklee wegen seiner Wirkung vor allem an Frauen nach der Entbindung
verschrieben. Er unterstützt sie bei der Steigerung der Milchbildung und bei
der Harmonisierung des postpartalen Zustands. Außerdem wurde er den Frauen
verschrieben, die unter einer schmerzhaften Menstruation litten. Beliebt war er
auch bei den alten Ägyptern, die seine Samen ihren traditionellen Gerichten
beifügten. Die verbliebenen Blätter dieser Pflanze waren Teil des ägyptischen
Weihrauchs Kuphi, der mit seinem heiligen Rauch ein wesentlicher Bestandteil von
Ausräucherungs- und Einbalsamierungsritualen war. Auch im Grab von
Tutanchamun selbst wurden Bockshornkleesamen gefunden.
Herkunft und Anbau
Diese einjährige Pflanze ist in Asien beheimatet. Heutzutage wird sie
hauptsächlich in Indien und China angebaut. Bockshornklee kann bis zu einem
Meter hoch wachsen und blüht mit schneeweißen oder zartgelben Blüten. Die
Frucht dieser Pflanze ist eine Schote, in der sich die essbaren Samen
befinden.
Zusammensetzung und Eigenschaften
Abhängig von seiner Zusammensetzung und der Menge der enthaltenen biologisch
aktiven Substanzen ist der Bockshornklee eine vielseitige Pflanze.
Natürlich glutenfreies Superfood.
Gebrauchsanweisung
Bockshornklee ist bekannt für sein typisches Aroma, das an Kerbel oder
Sellerie erinnert. Man kann ihn zum Backen von Brot und verschiedenen herzhaften
Backwaren verwenden, denen er einen interessanten Geschmack verleiht. Außerdem
eignet er sich zum Würzen von Fisch, Gemüse und anderen Gerichten.
Herkunft:
Indien