Was sind Chakren und wie harmonisiert man sie? Ein Leitfaden zu den sieben Energiezentren

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Fühlen Sie sich manchmal ohne ersichtlichen Grund erschöpft, emotional unausgeglichen oder fehlt Ihnen innere Ruhe und der Mut, wichtige Entscheidungen zu treffen? Fragen Sie sich, warum Ihre Gedanken an manchen Tagen leicht fließen und Sie sich an anderen Tagen überfordert und ohne Inspiration fühlen? Unser Organismus nimmt die Welt nicht nur durch den physischen Körper wahr. Neben Muskeln, Organen und Nerven fließt in uns nach traditionellen Lehren eine feine Lebensenergie, die durch spezifische Zentren, die Chakren, strömt.

In diesem Artikel werden wir uns ansehen, was Chakren genau sind, wo sie sich im Körper befinden und wie man ein blockiertes Chakra erkennt. Sie erfahren, wie Sie die einzelnen Zentren durch bewusstes Atmen, Meditation und Aromatherapie unterstützen können und wie Ihnen dabei die ätherischen Öle aus der BEWIT Chakra-Reihe helfen können.

Was sind Chakren und wie funktionieren sie?

Das Wort Chakra stammt aus der altindischen Sprache Sanskrit und bedeutet übersetzt „Rad". Nach der traditionellen hinduistischen und buddhistischen Lehre sind Chakren Energiezentren, die Lebensenergie, oft als Prana bezeichnet, aufnehmen, umwandeln und weiter in den Körper leiten.

Sie können sie sich als feine Wirbel vorstellen, die entlang der Wirbelsäule vom unteren Ende bis zum Scheitel des Kopfes verteilt sind. Obwohl sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, verbinden traditionelle Lehren sie mit unserem physischen Körper. Jedes der sieben Hauptchakren wird einer der endokrinen Drüsen und einer entsprechenden Gruppe von Organen zugeordnet.

Wenn die Energie frei und im Gleichgewicht fließt, fühlen wir uns innerlich stark, geerdet und voller Vitalität. Wenn wir jedoch langfristigen Stress, unausgesprochene Emotionen oder mangelnde Erholung erleben, kann die Energie in einem Zentrum blockiert oder unausgeglichen werden. Dies äußert sich dann nach traditionellen Lehren in Müdigkeit, innerer Anspannung oder Unbehagen im entsprechenden Körperteil.

Sie können die Chakren durch bewusstes Atmen, Ernährungsumstellung, Bewegung, Meditation und ein regelmäßiges Ritual mit ätherischen Ölen unterstützen.

Wie erkennt man ein blockiertes Chakra? 

Von einem „blockierten Chakra“ spricht man, wenn die Energie nicht frei durch das betreffende Zentrum fließt und dessen Thema aus dem Gleichgewicht gerät. Die Manifestation kann bei jedem Chakra anders sein, von Unsicherheit und mangelnder Stabilität über emotionale Schwankungen und Motivationsverlust bis hin zu Schwierigkeiten beim Selbstausdruck oder einem überforderten Geist.

Ein Anhaltspunkt kann daher vor allem der Lebensbereich sein, in dem Sie sich langfristig nicht wohlfühlen. Das Wurzelchakra ist mit Sicherheit verbunden, das Sakralchakra mit Emotionen und Kreativität, der Solarplexus mit Selbstvertrauen, das Herzchakra mit Beziehungen, das Kehlchakra mit Kommunikation, das Dritte Auge mit Intuition und das Kronenchakra mit Bewusstsein und spiritueller Transzendenz.


Lernen Sie die 7 Hauptchakren kennen

Jedes Zentrum hat seine eigene Farbe, seinen eigenen Lebensbereich und seinen eigenen Körperteil, auf den es sich traditionell bezieht. 

1. Wurzelchakra Muladhara: Sicherheit und fester Boden unter den Füßen

Das Wurzelchakra liegt am unteren Ende der Wirbelsäule und bildet die Grundlage des gesamten Energiesystems. Seine Farbe ist Rot und sein Element ist die Erde. Es ist traditionell vor allem mit dem Gefühl von Sicherheit, Stabilität, Vertrauen ins Leben und der Fähigkeit, fest mit beiden Beinen im Leben zu stehen, verbunden.

Seine Lage spiegelt sich auch in körperlichen Zusammenhängen wider. Muladhara bezieht sich traditionell vor allem auf den unteren Teil der Wirbelsäule, das Becken, die Beine und die Füße, also die Bereiche, die uns tragen und den Kontakt zum Boden herstellen. In einigen Interpretationen werden mit dem ersten Chakra auch die Nieren, der Dickdarm und die Nebennieren verbunden.

Wenn Muladhara im Gleichgewicht ist, fühlen wir uns geerdet und haben das Gefühl, uns auf uns selbst verlassen zu können. Wir können Veränderungen annehmen, ohne dass uns jede Unsicherheit sofort aus dem Gleichgewicht bringt.

Ist die Energie des ersten Chakras hingegen geschwächt, können nach traditioneller Auffassung Unsicherheit, Angst, ein Gefühl der Instabilität oder fehlende Unterstützung auftreten. Bei übermäßiger Aktivität kann sich das Gegenteil äußern, z. B. das Festhalten an Sicherheiten, Unwillen zu Veränderungen oder ein übertriebenes Bedürfnis, alles unter Kontrolle zu haben.

Das erste Chakra können Sie vor allem durch das unterstützen, was Sie in den Körper und in die Gegenwart zurückbringt. Der Aufenthalt in der Natur, Spaziergänge, die Arbeit mit der Erde, langsame Bewegungen oder erdende Meditationen können eine einfache Möglichkeit sein, sich auf dieses Thema einzustimmen.

Eine aromatherapeutische Unterstützung des ersten Chakras kann die ätherische Ölmischung BEWIT Chakra 1 sein. Ihr süßer, blumig-holziger Duft mit warmen erdigen Noten vereint beispielsweise Atlaszeder, Deodar-Zeder, Weißfichte, Myrrhe, Weihrauch, Palo Santo und Vetiver.

TIPP: Stellen Sie sich während der Meditation vor, wie aus dem unteren Teil Ihres Körpers feste Wurzeln tief in die Erde wachsen. Atmen Sie mehrmals langsam ein und wiederholen Sie im Geiste eine einfache Affirmation: „Ich bin in Sicherheit.“

2. Sakralchakra Svadhisthana: Emotionen, Kreativität und Freude

Das zweite Chakra befindet sich im Bereich des Unterbauchs und des Beckens. Ihm gehören die orange Farbe und das Element Wasser, das sein Hauptthema gut beschreibt: die Fähigkeit zu fließen, Veränderungen anzunehmen und Emotionen ohne unnötige Unterdrückung zu erleben.

Auch auf körperlicher Ebene bezieht sich Svadhisthana traditionell hauptsächlich auf den Beckenbereich, den Unterbauch, die Blase und die Fortpflanzungsorgane. In einigen modernen Systemen werden ihr auch die Keimdrüsen zugeordnet. Das Element Wasser spiegelt sich dann symbolisch auch in ihrer Verbindung mit Körperflüssigkeiten wider.

Svadhisthana wird traditionell mit Kreativität, Sinnlichkeit, Freude, Beziehungen und der Fähigkeit, Vergnügen zu erleben, in Verbindung gebracht. Es geht also nicht nur um partnerschaftliche Intimität. Dazu gehören auch die Freude an Bewegung, gutem Essen, Musik, Schaffen oder allem, bei dem wir uns ganz dem gegenwärtigen Moment hingeben können.

Bei einem harmonischen zweiten Chakra können wir unsere eigenen Emotionen annehmen, kreativ sein und flexibel auf Veränderungen reagieren. Ein Ungleichgewicht kann sich nach traditionellen Lehren beispielsweise in emotionalen Schwankungen, Kreativitätsverlust, übermäßiger Kontrolle oder umgekehrt einer starken Abhängigkeit von äußeren Erlebnissen äußern.

Zur Unterstützung des zweiten Chakras eignet sich alles, was den Körper in Bewegung bringt und die Sinne weckt, z. B. Tanz, Schwimmen, bewusste Bewegung, Musik, Malen oder andere kreative Tätigkeiten.

Zur Unterstützung des zweiten Chakras verwenden Sie die Mischung BEWIT Chakra 2, die frische Zitrus- und Blumendüfte mit einer sanften holzigen Basis verbindet. Sie enthält beispielsweise Neroli, Sandelholz, Ylang-Ylang, Geranie, Muskatellersalbei und Zitrusessenzen. Sie eignet sich daher für Momente, in denen Sie Kreativität, Emotionen und natürlichem Fluss mehr Raum geben möchten.

TIPP: Spielen Sie Ihre Lieblingsmusik ab und bewegen Sie sich einige Minuten lang ohne Plan oder Choreografie. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie die Bewegung aussieht. Nehmen Sie einfach die Musik, Ihren Atem und Ihren Körper wahr.

3. Solarplexus-Chakra Manipura: persönliche Kraft und Handlungsbereitschaft

Das dritte Chakra Manipura befindet sich im Bereich des Solarplexus oberhalb des Bauchnabels. Es wird mit der gelben Farbe, dem Element Feuer assoziiert und repräsentiert das Zentrum der persönlichen Kraft, des Selbstvertrauens, des Willens und der Fähigkeit, Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen.

Seine körperliche Symbolik konzentriert sich hauptsächlich auf den Bauch- und Verdauungsbereich. Traditionell werden damit zum Beispiel Magen, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse oder Milz in Verbindung gebracht. Das Motiv der Verdauung und des Feuers passt gut zur Symbolik des Manipura als Zentrum, das etwas aufnimmt, verarbeitet und in weitere Energie umwandelt.

Dasselbe Prinzip überträgt sich auch auf die psychische Ebene. Seine Symbolik verdeutlicht gut den Unterschied zwischen etwas wollen und tatsächlich etwas dafür tun.

Wenn das dritte Chakra harmonisch ist, können wir nach traditioneller Auffassung unserem eigenen Urteilsvermögen vertrauen, Entscheidungen treffen und unsere Bedürfnisse durchsetzen, ohne andere unterdrücken zu müssen. Wir haben genug inneres Feuer, um uns den Dingen zu widmen, die uns wichtig sind.

Bei einer Schwächung können Unentschlossenheit, Passivität, Selbstzweifel oder mangelnde Motivation auftreten. Bei übermäßiger Aktivität hingegen die Notwendigkeit der Kontrolle, Sturheit, Ungeduld oder übertriebene Durchsetzung des eigenen Willens.

Die Arbeit mit Manipura können Sie durch aktivere Bewegung, auf den Bauchbereich konzentriertes Atmen, Aufenthalt in der Sonne oder die Visualisierung von warmem gelbem Licht oder einer ruhigen Flamme unterstützen.

In ein solches Ritual passt BEWIT Chakra 3 mit einem frischen Zitrusduft, ergänzt durch zarte würzige und blumige Noten. Darin finden Sie zum Beispiel Grapefruit, Zitrone, Ylang-Ylang und Geranie. Diese Mischung nutzen Sie in Momenten, in denen Sie Ihre Entschlossenheit vor einer wichtigen Entscheidung, einer neuen Herausforderung, beim Sport oder dem Beginn eines Projekts, das Sie schon zu lange aufgeschoben haben, stärken müssen.

4. Herzchakra Anahata: Liebe, Mitgefühl und Gleichgewicht in Beziehungen

Genau in der Mitte des siebengliedrigen Systems befindet sich das Herzchakra Anahata. Es sitzt in der Mitte der Brust, seine traditionelle Farbe ist Grün, das Element Luft und es wird mit Liebe, Mitgefühl, Empathie, Dankbarkeit und der Fähigkeit, gesunde Beziehungen aufzubauen, in Verbindung gebracht.

Traditionell wird Anahata hauptsächlich mit Herz, Lunge und Brust verbunden, in einigen Chakrensystemen auch mit dem Thymus. Es ist daher kein Zufall, dass bei der Arbeit mit dem Herzchakra oft bewusstes Atmen und das Öffnen des Brustbereichs eingesetzt werden.

Das vierte Chakra nimmt im gesamten System eine besondere Stellung ein. Es bildet eine imaginäre Brücke zwischen den drei unteren Chakren, die mit dem Körper und unserem Funktionieren in der Welt verbunden sind, und den drei oberen Chakren, die mit Kommunikation, Intuition und Bewusstsein zusammenhängen.

Ein harmonisches Anahata bedeutet nicht nur die Fähigkeit, Liebe an andere zu geben. Genauso wichtig ist es, sie empfangen zu können und dabei sich selbst nicht zu vergessen.

Wenn das Herzchakra nach traditioneller Auffassung geschwächt ist, können Verschlossenheit, Misstrauen, Schwierigkeiten beim Annehmen von Nähe oder Probleme beim Verzeihen auftreten. Bei übermäßiger Aktivität kann sich hingegen eine Neigung zur Selbstaufopferung, übermäßige Abhängigkeit von anderen oder das Bedürfnis nach ständiger Bestätigung zeigen.

Mit dem Thema des vierten Chakras verbinden sich bewusstes Atmen, Meditation, die auf Dankbarkeit ausgerichtet ist, sanftes Yoga oder ein einfacher Moment, in dem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das lenken, was in Ihrem Leben gut ist.

Das aromatherapeutische Ritual zur Unterstützung des vierten Chakras können Sie mit der Mischung BEWIT Chakra 4 ergänzen. Die zarte blumige Mischung mit holzigen und zitrischen Noten enthält zum Beispiel Rose, Rosenholz, Sandelholz und Lavendel.

TIPP: Versuchen Sie abends, sich an drei konkrete Momente zu erinnern, die Ihnen im Laufe des Tages Freude bereitet haben. Dankbarkeit muss sich nicht nur auf große Lebensereignisse beziehen. Manchmal genügen ein gutes Essen, eine Nachricht von einem geliebten Menschen oder ein paar Minuten in der Sonne.

5. Hals-Chakra Vishuddha: Kommunikation und die Fähigkeit, die eigene Wahrheit auszudrücken

Das Hals-Chakra Vishuddha liegt im Halsbereich und wird traditionell mit der Farbe Blau und dem Element Raum, auch Äther genannt, in Verbindung gebracht. Es ist das Zentrum für Kommunikation, Zuhören, Authentizität und die Fähigkeit, das, was wir innerlich fühlen, in Worte zu fassen.

Dem entspricht auch seine traditionelle Verbindung zum Körper. Das fünfte Chakra bezieht sich hauptsächlich auf den Bereich von Hals, Rachen, Mund, Kiefer und Stimmapparat. In einigen modernen Chakra-Systemen wird ihm auch die Schilddrüse zugeordnet.

Sein Thema beschränkt sich jedoch nicht nur auf öffentliche Auftritte. Es zeigt sich jedes Mal, wenn wir sagen müssen, was wir denken, um Hilfe bitten, Widerspruch äußern, eine Grenze setzen oder eigene Emotionen benennen müssen.

Ein ausgeglichenes fünftes Chakra ermöglicht nach traditioneller Auffassung eine klare und zugleich respektvolle Kommunikation. Ebenso wichtig ist jedoch die Fähigkeit, anderen wirklich zuzuhören.

Bei einem Ungleichgewicht kann es schwierig sein, eigene Bedürfnisse auszudrücken, man kann Angst haben zu sprechen oder im Gegenteil das ständige Bedürfnis verspüren zu reden und anderen keinen Raum zu geben.

Mit dem Hals-Chakra wird daher traditionell durch Singen, Mantras, lautes Lesen, Schreiben, Atemtechniken oder bewusste Kommunikation gearbeitet.

Für diesen Bereich wurde BEWIT Chakra 5 entwickelt. Die warme, harzig-holzige Komposition mit einem leicht kühlenden Hauch enthält beispielsweise Bergamotte, Muskatellersalbei, Geranie und Weihrauch. Sie eignet sich vor einem wichtigen Gespräch, einer Präsentation, beim Schreiben oder wann immer Sie sich selbst erst einmal klar darüber werden müssen, was Sie wirklich mitteilen möchten.

6. Stirn-Chakra Ajna: Intuition und klarer Geist

Zwischen den Augenbrauen befindet sich nach dem traditionellen Chakra-System Ajna oder das Stirn-Chakra. Seine Farbe ist Indigo und es wird mit Intuition, Einsicht, Vorstellungskraft, Konzentration und der Fähigkeit, Dinge in größeren Zusammenhängen zu sehen, verbunden. Im Gegensatz zu den ersten fünf Chakren ist Ajna nicht mehr mit einem der fünf Grundelemente verbunden.

Auf körperlicher Ebene bezieht sich das sechste Chakra traditionell hauptsächlich auf den Bereich der Stirn, Augen und des Kopfes. In modernen Chakra-Interpretationen wird oft auch die Hypophyse, eine der wichtigsten endokrinen Drüsen, damit in Verbindung gebracht.

Das sechste Chakra lenkt unsere Aufmerksamkeit von der Außenwelt nach innen. Sein Thema ist daher eng mit der Fähigkeit verbunden, den ständigen Gedankenstrom zu beruhigen und Raum für die eigene Wahrnehmung zu schaffen.

Wenn Ajna im Gleichgewicht ist, verbinden traditionelle Lehren es mit einem klaren Geist, Intuition und der Fähigkeit zur Konzentration. Bei einem Ungleichgewicht können mentale Überforderung, Zerstreutheit, die Unfähigkeit, Klarheit in den Dingen zu schaffen, oder im Gegenteil eine übermäßige Verschlossenheit in eigenen Vorstellungen auftreten.

Für die Arbeit mit dem sechsten Chakra eignen sich besonders Meditation, Visualisierung, bewusstes Atmen, Momente der Stille oder das Schreiben eines Tagebuchs.

BEWIT Chakra 6 hat einen krautig-holzigen, warmen und reinen Duft. Die Mischung enthält zum Beispiel Muskatellersalbei, Rosmarin, Weihrauch, Sandelholz, Palo Santo und Immortelle. Sie können es bei der Meditation verwenden oder wenn Sie äußere Reize reduzieren, Ihre Gedanken ordnen und die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken müssen.

7. Kronenchakra Sahasrara: Bewusstsein und spirituelle Transzendenz

Das letzte der sieben Hauptzentren wird Sahasrara oder Kronenchakra genannt. Es befindet sich auf oder direkt über dem Scheitel des Kopfes und wird violett oder weiß dargestellt. Im Gegensatz zu den ersten fünf Chakren ist es nicht mehr mit einem der fünf Grundelemente verbunden. Es repräsentiert die feinste Ebene des Chakrensystems und wird traditionell mit Bewusstsein, Wissen, innerer Weisheit und der spirituellen Dimension des Lebens in Verbindung gebracht.

Sein Thema ist nicht nur Spiritualität im religiösen Sinne. Sahasrara symbolisiert auch die Fähigkeit, aus den eigenen alltäglichen Sorgen herauszutreten, das Leben aus größerer Distanz zu betrachten und breitere Zusammenhänge wahrzunehmen. Anstatt ständig darüber nachzudenken, was wir noch tun müssen, lenkt es die Aufmerksamkeit auf die Fragen, was für uns wirklich wichtig ist und welchen Sinn die Dinge haben, denen wir unsere Zeit und Energie widmen.

Seine Verbindung zum physischen Körper ist von allen sieben Chakren am wenigsten konkret. In den aktuellen Chakren-Interpretationen bezieht es sich hauptsächlich auf Kopf, Gehirn und Nervensystem und oft wird ihm auch die Epiphyse oder Zirbeldrüse zugeordnet.

Ein harmonisches Sahasrara äußert sich nach traditioneller Auffassung in klarem Geist, innerer Ruhe, Offenheit und der Fähigkeit, das eigene Leben in einem breiteren Kontext zu sehen. Bei einem Ungleichgewicht kann ein Gefühl der Orientierungslosigkeit und inneren Trennung auftreten, oder das entgegengesetzte Extrem in Form eines übermäßigen Eintauchens in die spirituelle Welt und einer Entfremdung vom praktischen Leben.

Deshalb wird mit dem siebten Chakra hauptsächlich durch Meditation, Stille, Achtsamkeit, Kontemplation und bewusstes Innehalten gearbeitet. Es geht nicht darum, aufzuhören zu denken, sondern genügend Raum im Kopf zu schaffen, damit nicht jeder Moment mit einer weiteren Aufgabe, Information oder einem Reiz gefüllt werden muss.

Für diese Momente können Sie BEWIT Chakra 7 verwenden. Ihr Duft verbindet kühle Kräuternoten mit einem süßeren Blumenherz und einer warmen balsamisch-holzigen Basis. Sie eignet sich als aromatherapeutische Begleitung für Meditation, Yoga, abendliche Stille oder Momente, die dem eigenen Inneren gewidmet sind.

TIPP: Versuchen Sie, sich jeden Tag ein paar Minuten völliger Stille zu gönnen, ohne Telefon, Musik, Podcast oder eine weitere Aufgabe. Beobachten Sie einfach Ihren Atem und die Gedanken, die zu Ihnen kommen. Gerade die Fähigkeit, für einen Moment nichts zu lösen, trifft das Thema des Kronenchakras gut.

Was man aus dem Artikel mitnehmen sollte?

Chakren sind nach traditionellen östlichen Lehren Energiezentren, die entlang der Körperachse vom unteren Teil der Wirbelsäule bis zum Scheitel des Kopfes verteilt sind. Jedes der sieben Hauptchakren hat seine eigene Symbolik und wird traditionell mit einem bestimmten Lebensbereich und Körperteil in Verbindung gebracht – von Stabilität, Emotionen und persönlicher Kraft über Beziehungen und Kommunikation bis hin zu Intuition und spiritueller Transzendenz.

Zur Harmonisierung der Chakren können Sie bewusstes Atmen, Meditation, Yoga, Bewegung, Visualisierung oder Aromatherapie nutzen. Dabei müssen Sie nicht mit allen sieben Zentren gleichzeitig arbeiten. Konzentrieren Sie sich einfach auf das Chakra, dessen Thema Ihnen gerade am nächsten liegt. Aromatherapeutische Begleitung können die ätherischen Mischungen BEWIT Chakra 1 bis Chakra 7 sein, von denen jede unter Berücksichtigung des Charakters des jeweiligen Energiezentrums entwickelt wurde.

Häufig gestellte Fragen zu Chakren

Was sind Chakren?
Chakren sind Energiezentren des Körpers, durch die Lebensenergie, auch Prana genannt, fließen soll. Das bekannteste heutige System arbeitet mit sieben Hauptchakren, die vom unteren Ende der Wirbelsäule bis zum Scheitel verteilt sind.

Welches sind die 7 Hauptchakren?
Es handelt sich um das Wurzelchakra Muladhara, das Sakralchakra Svadhisthana, das Solarplexuschakra Manipura, das Herzchakra Anahata, das Halschakra Vishuddha, das Stirnchakra Ajna und das Kronenchakra Sahasrara. Jedes ist traditionell mit einem anderen Lebensbereich, Körperteil, einer Farbe und Symbolik verbunden.

Wie erkenne ich, dass ein Chakra nicht im Gleichgewicht ist?
Nach dem traditionellen Chakrensystem kann sich ein Ungleichgewicht hauptsächlich in dem Thema äußern, mit dem das jeweilige Chakra verbunden ist. Beim ersten Chakra kann dies beispielsweise ein Gefühl der Unsicherheit und fehlenden Stabilität sein, beim zweiten ein Verlust der Kreativität oder emotionale Schwankungen, beim dritten ein Mangel an Selbstvertrauen und Entschlossenheit. Andere Zentren beziehen sich auf Beziehungen, Kommunikation, Intuition und spirituelle Dimensionen. Diese Manifestationen sollten jedoch im Kontext des traditionellen Energiesystems betrachtet werden und nicht als Methode zur Diagnose von Gesundheitsproblemen.

Mit welchen Körperteilen sind Chakren verbunden?
Jedes Chakra bezieht sich in traditionellen und modernen Chakrensystemen auf einen bestimmten Körperbereich. Das Wurzelchakra zum Beispiel auf den unteren Teil der Wirbelsäule, das Becken und die Beine, das Sakralchakra auf den Unterbauch und den Beckenbereich, der Solarplexus auf den Bauchbereich, das Herzchakra auf die Brust, das Halschakra auf den Hals und den Stimmorganismus, das dritte Auge auf den Stirn- und Kopfbereich und das Kronenchakra auf den Scheitel. In einigen Interpretationen werden den einzelnen Chakren auch bestimmte Organe und endokrine Drüsen zugeordnet.

Wie harmonisiert man Chakren?
Zu den häufigsten Methoden der Chakrenarbeit gehören Meditation, bewusstes Atmen, Yoga und andere Bewegungen, Visualisierung, Affirmationen oder die Arbeit mit Essenzen. Die einzelnen Techniken können je nach Chakra ausgewählt werden – dem Wurzelchakra beispielsweise tun erdende Aktivitäten und der Kontakt zur Natur gut, dem Sakralchakra fließende Bewegung und Kreativität, während das sechste und siebte Chakra stärker mit Meditation und Stille verbunden sind.

Wie lange dauert die Harmonisierung der Chakren?
Es gibt keine genaue Zeitspanne, nach der ein Chakra als „harmonisiert“ gelten kann. Die Arbeit mit Chakren sollte eher als regelmäßige Pflege und ein Weg der Selbsterkenntnis verstanden werden, denn als einmaliger Prozess. Sie können sich zum Beispiel jeden Tag ein paar Minuten für richtiges Atmen, Meditation oder ein anderes Ritual nehmen, das sich auf ein Thema konzentriert, dem Sie Aufmerksamkeit schenken möchten.

Wie verwendet man die ätherischen Mischungen BEWIT Chakra?
Das hängt von der jeweiligen Mischung ab. Die ätherischen Öle der Reihe BEWIT Chakra 1–7 können je nach empfohlener Anwendung in Inhalation, Meditation, Massage, Bad oder zur Herstellung eines persönlichen Parfüms verwendet werden. Bei der Anwendung konzentrierter ätherischer Öle auf der Haut ist immer die empfohlene Verdünnung zu beachten, die beim jeweiligen Produkt angegeben ist.

Welche BEWIT Chakra Mischung soll ich wählen?
Orientieren Sie sich an dem Thema, dem Sie sich gerade widmen möchten. Chakra 1 ist mit Stabilität und Erdung verbunden, Chakra 2 mit Emotionen und Kreativität, Chakra 3 mit persönlicher Stärke und Entschlossenheit, Chakra 4 mit Liebe und Beziehungen, Chakra 5 mit Kommunikation, Chakra 6 mit Intuition und innerer Einsicht und Chakra 7 mit Meditation, Bewusstsein und spiritueller Transzendenz.



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