Möchten Sie Ihre Haut geschmeidiger machen und gleichzeitig Ihrer
selbstgemachten Kosmetik eine festere Konsistenz verleihen?
Probieren Sie Kokum-Butter, einen natürlichen kosmetischen Rohstoff, der
sich durch Festigkeit, oxidative Stabilität
und eine charakteristische Struktur auszeichnet. Bei Raumtemperatur bleibt sie
fest, aber bei Kontakt mit der Haut schmilzt sie durch die Körperwärme
schnell, lässt sich leicht verteilen und zieht
schnell ein.
Sie ist besonders reich an Stearin- und Ölsäure. Dank
ihrer spezifischen Zusammensetzung ist sie ein hervorragender Helfer, um die
Haut zu erweichen, geschmeidig zu machen und vor übermäßigem
Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Sie unterstützt die natürliche
Lipidbarriere und die Regeneration der Haut und hinterlässt sie glatt,
geschmeidig und angenehm auf der Haut.
Sie werden sie bei der Pflege von rauer und strapazierter
Haut schätzen, zum Beispiel an Händen, Füßen, Ellbogen oder Lippen.
Sie ist für Produkte für zu Trockenheit und Rissbildung
neigende Haut geeignet. Nach dem Auftragen hinterlässt sie ein leichtes Gefühl
und verstopft die Poren nicht.
In der Haarkosmetik hilft sie, trockene Längen und Spitzen
zu pflegen, glättet die Haaroberfläche und verleiht ihnen Geschmeidigkeit. Sie
können sie bei der Herstellung von Conditionern, Haarmasken, festen Shampoos
und schützenden Balsamen für die Spitzen verwenden.
Kokum-Butter gehört zu den festesten Pflanzenbuttern. In
kosmetischen Rezepturen dient sie daher als strukturgebende und
stabilisierende Komponente: Sie festigt Balsame, Lippenstifte oder
feste Cremes, ohne dass das Endprodukt zu wachsartig oder unangenehm
steif wirkt.
Ihre hohe Stabilität verlangsamt die Oxidation der
Fettphase. Sie lässt sich gut mit weicheren Pflanzenbuttern und Ölen
kombinieren, denen sie eine festere Konsistenz und eine bessere Beständigkeit
gegenüber höheren Temperaturen verleiht.
Es handelt sich um einen kosmetischen Rohstoff, der nur zur äußeren
Anwendung bestimmt ist.
Vorteile
- Rohstoff natürlichen Ursprungs
- Ohne synthetische Zusatzstoffe
- Für Veganer geeignet
- Natürlicher hoher Gehalt an essentiellen Fettsäuren
- Hinterlässt ein zartes und leichtes Gefühl auf
der Haut
- Ideal für die Herstellung von hausgemachter
Naturkosmetik
- Festigt die Konsistenz von Kosmetikprodukten
Wie Kokum-Butter hergestellt wird
Kokum-Butter wird aus den Samen des Kokum-Baumes (Garcinia indica)
gewonnen. Dieser stammt aus den tropischen Regionen Indiens und wird manchmal
auch als rote oder wilde Mangostan bezeichnet. Er bildet dunkelrote Früchte,
deren Fruchtfleisch in der lokalen Küche verwendet wird, während die Samen
wertvolles Pflanzenfett enthalten.
Nach der Ernte werden die Samen von den Früchten getrennt, gereinigt und
getrocknet. Aus ihren Kernen wird anschließend durch Pressen oder Extraktion
Fett gewonnen, das weiter gereinigt und zu fester Kokum-Butter verarbeitet wird.
Das Ergebnis ist ein fester, leicht krümeliger Rohstoff, der bei Kontakt mit
der Haut schnell schmilzt.
Empfohlene Anwendung
Wird als Rohstoff für die Herstellung von Kosmetika, in Cremes,
Körperlotionen, Haarspülungen, Lippenbalsamen, dekorativer Kosmetik
verwendet.
Basteltipp – fester Pflegewürfel für die Hände
Im Wasserbad 15 g Kokum-Butter, 10 g Mandelöl und 5 g Reiskleiewachs
langsam schmelzen und gründlich verrühren. Sie können auch ein paar Tropfen
Ihrer bevorzugten Mischung
ätherischer Öle oder ätherischen
Öls hinzufügen. Die resultierende Mischung in eine kleine Silikonform
gießen und vollständig erstarren lassen.
Den Würfel kurz in den Handflächen erwärmen und die entstandene feine
Schicht in trockene Hände, Nägel oder Nagelhaut einmassieren.
Empfohlene Lagerung
Trocken und vor Hitze geschützt lagern.
Herkunftsland
Indien
Zusammensetzung
Garcinia Indica Seed Butter